Ich kann die teils sehr negativen Beiträge nicht so ganz nachvollziehen. Vor allem die über das Verhalten des Personals. Ich bin öfters im Beijing essen oder bestelle es zum Mitnehmen und jedes Mal werde ich freundlich begrüßt. Auch fragt der Inhaber immer mal wieder wie es schmeckt sodass ich mich als Gast gut aufgehoben fühle. Eine Bedienung ist etwas wortkarg liegt aber meines Empfindens eher daran, dass sie nicht so gut Deutsch spricht.
Was das Interieur angeht ist es keineswegs ein modernes Restaurant, das die Hipster anziehen will sondern durch die Speisen überzeugen möchte.
Apropos Speisen:
Über die Pekingente kann ich leider nichts sagen da ich die dort bislang nicht gegessen habe. Meist gehe ich spontan ins Restaurant; da die Pekingente zwei Tage vorher bestellt werden muss war es bislang keine Option für mich.
Die Gerichte, die ich bislang bestellt habe waren alle sehr lecker. Manchmal sind die Gerichte etwas zu salzig abgeschmeckt. Da ich das weiß, bitte ich bei der Bestellung die Gerichte weniger salzig zu würzen was bislang immer sehr gut funktioniert hat. Auch Sonderwünsche was z.B. die Schärfe betrifft wird bislang mit einem Lächeln umgesetzt.
Die Portionen sind großzügig und die Preise für Lindenthal ok. Von daher werde ich auch weiterhin sehr gerne ins Beijing gehen.
Die Fotos sind vom heutigen Besuch
Wenn man bei Google „Peking Ente Köln“ eingibt, erscheint im Ranking ganz oben das Beijing. Mit ganz tollen Bewertungen, 4 von 5 Sternen. Das Restaurant muss einen ganz tollen Webmaster haben. Weil unser Besuch für eine original Peking Ente zu einem Desaster geriet.
Der Empfang war alles andere als freundlich. Keine Begrüßung, lediglich ein hektisches Zuweisen des reservierten Tisches. Hektik ist der rote Faden des Abends. Permanent rennt das Personal herum. Gemütlichkeit kommt da erst gar nicht auf. Jedes Mal, wenn die Eingangstür geöffnet wurde, zog ein winterlicher Schauer über die Tische beim Eingang; ich sehnte mich nach einer heißen Suppe. Diese kam, war aber nicht heiß. Also zurück! Kein Wort des Bedauerns. Nachdem meine Begleitung mit der heißen Hühnersuppe, die sehr gut war, fast fertig war, machte ich unsere Bedienung auf meine fehlende Suppe aufmerksam. Wieder kein Wort des Bedauerns. Meine Laune fing an zu sinken. Endlich kam sie dann doch, die Beijing Suppe, heiß und lecker.
Aber ich war noch nicht mit meiner Suppe fertig, da kam schon der Maître des Hauses mit unserer Ente angerannt (!), legte sie auf einen Bestelltisch ab, drapierte unseren Tisch mit Utensilien und verschwand. Meine Suppe konnte ich nicht in Ruhe zu Ende auslöffeln. Meine Laune sank weiter.
Nun lag unsere Ente da in ihrer ganzen Pracht ohne jegliche Dekoration (vgl. Bild auf Website) auf dem Beistelltisch im Flur, erkaltete allmählich und währenddessen liefen Gäste direkt an ihr vorbei. Richtig hygienisch war das nicht. Thema Hygiene: die Plastikdecken werden bei Gästewechsel nicht ausgetauscht, lediglich mit einem Lappen, der was weiß ich schon überall seine Dienste geleistet hatte, abgewischt. Das gebrauchte Besteck und die Essstäbchen werden beim Abräumen der Teller nicht eben mit abgeräumt., sondern einfach auf die besagte Plastikdecke abgelegt. Wieder nicht appetitlich! Meine Laune sank noch weiter.
Endlich kam Maître des Hauses wieder angerannt (!), erklärte uns in einem Affentempo, wie man die tranchierte Haut in nicht wirklich warme Fladen mit sehr kaltem Gemüse wickelt, tranchierte die Ente und verschwand wieder. Wertschätzung des Gastes sieht anders aus.
Die Haut war schon aromatisch, aber nicht knusprig. Und das Fleisch, das nicht zart war, verlor schnell seine Wärme. Wundern tut’s mich nicht. Das Stövchen zu klein, die Teller nicht vorgewärmt.
Der Rest wurde mit Gemüse warmgemacht, war nicht wie gewünscht scharf und schmeckte nicht wirklich, eher laff. Uns war aber auch schon mittlerweile der Appetit vergangen. Die Hälfte der ohnehin schon kleinen Portion ging zurück.
Die Krönung war aber das angebotene Eis. Zwei Bällchen ohne jegliche Dekoration und Beilagen, völlig lieblos angerichtet. Die Geschmacksrichtung war undefinierbar, lediglich Süße blieb haften. Also auch zurück! Tiefer konnte meine Laune nicht mehr sinken.
Mag sein, dass das Beijing als Stadtteil-Chinese für Gebratene Nudeln mit Hühnchen taugt, für die online angepriesene Peking Ente „Aussen knusprig und innen zart“ reicht es einfach nicht. Wie gesagt, ein Desaster. Wir werden nicht mehr kommen. 2 Punkte für die Suppe.
Pekingente für 4 Pesornen ( 2 Enten) über das Gutscheinbuch gebucht. Die Frühlingsrolle hatte kaum Füllung. Die krosse Haut war lauwarm. Beim Hauptgangt wurde nur noch ein Teil des übriggebliebenen Fleisches serviert. Unsere Gäste, die uns das Essen empfohlen hatten waren sprachlos über die Miniportion. Eine Reklamation wurde nichtssagend beantwortet und somit ignoriert. Die angepriesende Ersparnis von 30 € laut Gutscheinbuch, normaler Preis 159,00€, gezahlt 129€ war mit der abgelieferten Leistung nicht erbracht und der Rechnungbetrag nicht gerechtfertigt.
Nach einer durchaus guten Ente wurden wir von einem extrem schlechten Service überrollt. Ein sehr unaufmerksames und unfreundliches Personal, das zum Schluss sogar frech wurde. Man fühlt sich als Gast nicht beachtet. Das Auftreten vom Service ist so ignorant, sodass man das Gefühl hat, dass sie neue Kunden gar nicht nötig haben.
Tolles Restaurant mit der gewissen Mischung aus Service und tollen Speisen. Wir kommen immer wieder gerne. Auch unserem dreijährigen gefällt es immer ganz besonders.
Pekingente. Aber Vorbestellung erforderlich.
Beste Original Peking Ente in Köln.
Really disappointing experience. Dry, overcooked and tasteless food. Avoid deep fried dishes if possible. Waiters were very nice, but unfortunately that was not enough to save our culinary experience.
Die original Pekingente kann man nur empfehlen, aber auch à la Carte kann man super essen! Dazu eine sehr freundliche Bedienung, was will man mehr?