Notfall am Samstag Mittag gehabt: 112 gerufen, kamen schnell, waren kompitent, haben schon Vorarbeit geleistet(Blutentnahme, Infusion),alles war TOP. Hier nochmal vielen Dank an das Rettungsteam!!! Und dann ab in die UNI Lübeck. Und dann ging die Katastrophe los! Stundenlanges Sitzen und Warten auf die Dinge, die da noch kommen sollten. Dann das Unigelände erkunden, um andere Stationen aufzusuchen, in der Hoffnung der Ärzte vor Ort, daß man in der anderen Fachabteilung mehr weiß. Wußte man nicht, wunderte sich aber, warum wir hierher geschickt wurden. Also wieder zurück zum Ausgangspunkt. Man bedenke: Es war ein Notfall, ich mußte alleine, nur mit dem Nötigsten bekleidet von einer Station zur Nächsten laufen, und auch auf den Fluren warten! Null medizinische Versorgung und auch die hervorragernde Vorarbeit des Notfallteams blieb unbeachtet. Die Blutproben wanderten wohl in den Müll. Inkompetenz pur, keine Ansagen, was passieren soll. Nur Hoffnung der Ärzte vor Ort, daß sich Einer finden wird, der handelt und Verantwortung übernimmt. Oder von alleine gesund wird oder stirbt. Ich hatte schon vorher meine Bedenken mit der Uni und hätte mir gewünscht, daß man mich eines Besseren belehrt, aber leider bin ich nur in meiner Einstellung bestärkt worden! Und noch ein kleiner Joke am Rande: Tochter geht mit ihrem Neugeborenen in die UNI, um in 5! Stunden selbst Fieber messen zu müssen. Das ist nicht erdacht, sondern traurige Realität!
Leider muß ich einen Stern vergeben, um das Posten zu können. Sonst hätte ich Keinen gegeben!
Bin selber Student hier. Könnte mir keine schoener uni vorstellen (bitte unterscheiden zwischen uksh und der Universität)
die haben mein Leben gerettet. Bin seit 2012 dort Stammgast. War 2014 fast das ganze Jahr in der Onkologie (Station 44c). Ärzte, Pfleger und Schwestern haben wirklich alles gegeben. Hatten sogar Zeit für meine Sonderwünsche, in der Zeit der Stammzellentransplantation hat mir ein Stationsarzt sogar in seiner Freizeit ne Tastatur gekauft, weil meine auf Station kaputt ging. Gut ausgebildetes Personal, das auch medizinisch über den Tellerrand guckt, um zu helfen. In einer anderen Klinik wäre ich längst tot, davon bin ich überzeugt.
Jetzt der Neubau wird die Infrastruktur der Klinik an die Grenzen führen, denke ich. Das neue Parkhaus ist der Anfang eines völlig neuen Konzeptes. Ein 6-stöckiges Zentralgebäude wird bald gebaut und bildet in Zukunft das Zentrum der Klinik mit Haupteingang. Die Organisation dieses Bauvorhabens wird eine ganz besondere Herausvorderung, denn der Betrieb läuft ja weiter. Also! Da wird jetzt ne Menge passieren.
Vor was man unbedingt aufpassen muss: Trickdiebe und Taschendiebe laufen dort organisiert herum und klauen, was nicht niet- und nagelfest ist.
Sogar Armbanduhren am Handgelenk werde zum Objekt der Begierde dieser Leute. Aber auch die Telefonkarten auf den Stationszimmern sind beliebte Beute diese Menschen. Also grosse Vorsicht dort mit Eigentum! Schnell ist man es los!
Ansonsten eine wirklich angenehme Klinik mit ambitioniertem Personal.
Es ist eine Katastrophe hier !!! War heute mit meinem krankem Kind hier ( 1Jahr Alt, 39°C Fieber ) und die schicken uns weg ! Halllooo????!!!! Wo ist die scheiss Hilfe ??! Sowas habe ich noch nie erlebt !!! Sehr schlecht!! Nicht zu empfehlen !!
Kindernotfallaufnahme
Nachdem man erst einmal 1 km mit seinem schreienden & blutenden Kind durch die Gegend laufen muß, sind auch wir endlich angekommen.
Spricht man es an, dass vielleicht mal 2 Parkplätze (so wie früher) sinnvoll wären, bekommt man von einer genervten Anmeldungskraft einen Zettel in die Hand gedrückt, wo man sich beschwerden kann.
Da hat man schon mal die erst Hürde geschafft. Ohne Rollstuhl (gibt keine im Eingangsbereich) wird man mit einem immer noch schreiende Kleinkind und die Erwachsenen Notfallaufnahme geschickt, wo man sich doch bitte erstmal Anmelden muß. Wege können sehr lang werden.
Danach wird man vom netten Pflegepersonal, zurück in die Kindernotfallaufnahme geschickt. Warum man das nicht alles an einem Ort machen kann, versteh ich nicht. Naja!
Endlich angekommen, Mein Kind müßte einmal genäht/geklebt werden, heißt es noch lange nicht, das man innerhalb von einer Stunde eine Arzt zu sehen bekommt.
Fragt man, nach 1,5 Stunden einmal nach, bekommt von von der reizenden Fachkraft zu hören: " Die sind alle in der Besprechung, dass kann dauern, bis die Ärzte kommen! Es ist ja nicht lebensbedrohlich bei Ihnen!"
Bingo, das will man hören, wenn sein Kind hysterisch ist, blutet und noch lauter schreit.
Ist man nach 3,5 Stunden Wartezeit endlich im Behandlungszimmer angekommen, spricht man dann noch den Arzt auf diese Umstände an, hat man gleich verloren. " Wir sind unterbesetzt , und wir müssen unsere Fälle besprechen!" Ja, komisch, in anderen Notfallaufnahmen ist immer ein Arzt da, der sich um seine Patienten kümmert.
Die Behandlung selber, 5 Minuten, es wurde geklebt, war ok. Da hat man doch gerne so lange gewartet.
Nein, ich kann die Notfallaufnahme nicht empfehlen, leider passieren ja die Unfälle immer am Mittwochnachmittag oder am Wochenende.
Mehr Personal, das freundlich ist, die richtigen Prioritäten setzten, wäre wünschenswert
Wir waren heute in der Kinderrheumatologie und wurden wirklich sehr gut beraten und über weitere Schritte gut informiert. Wir sind mit gutem Gefühl wieder nachhause gefahren . Der Arzt und die Schwester waren sehr nett .