Prachtvoll u. ansprechend mit den drei großen Bögen u. mitten im Schlosspark gelegen; eine wundervolle Kulisse gerade für Orchester der klassischen Musik.
Eine Openairbühne mit einer guten Sicht auch von den oberen Rängen auf das Bühnengeschehen u. einer ebenso guten Akustik.
Hier findet alljährlich am 2. Juliwochenende der Klassikabend zum Auftakt des Stadtfestes (3 Tage Marburg) statt.
U.a. spielt das Studenten-Sinfonie-Orchester Marburg (SSO), sehr sehr gut, erhaben.
Die Bühne wird von links u. von rechts von mächtigen Schlosspark-Bäumen eingerahmt - wenn man dort sitzt u. solch ein Orchester spielt, fühlt man sich wie im Märchen.
Wenn man nach der Aufführung noch einen Spaziergang um das nahe gelegene Schloss unternimmt, wird das Märchengefühl noch verstärkt - ein kleiner Urlaub von der oft stressigen realen Welt.
Recht saubere Toiletten befinden sich in unmittelbarer Nähe der Schlossparkbühne.
In den Sommermonaten wird die Schlossparkbühne oft zu einem Openair-Kino umgebaut, indem eine riesige, aufblasbare Leinwand vor der Bühne angebracht wird.
Besuche der Schlossparkbühne lohnen sich immer, denn es ist eine einzigartige Kulisse.
Ich habe dennoch einen Kritikpunkt:
Die Bänke sind hart u. unbequem u. teilweise sogar beschädigt, deshalb prüfen, bevor man sich setzt.
Aus diesem Grund einen Stern Abzug.
Es müssten mindestens Kissen ausgegeben werden.
Und gerade, wenn man mehrere Stunden sitzen will, empfehle ich pro Person ein Stuhlkissen mitzunehmen.
Es besteht ein barrierefreier Zugang durch die seitlichen Eingänge, nicht durch den Haupteingang.
Open Air Kino Schlossparkbühne, Marburg
Wenn man Glück hat, im Sommer, und es ist schön warm und es regnet nicht, gibt es in Marburg eine Vorstellung im Open Air Kino der Schlossparkbühne. Wenn man noch mehr Glück hat, läuft dann auch ein interessanter Film. Karten kann man entweder am Eingang an einem Kiosk bekommen oder 1€ billiger unten in der Stadt im ‚Cineplexx‘ (6,50€). Die Vorstellung fängt um 21 Uhr an und man kann 1 Stunde früher rein. Man bekommt ausreichend Sitzkissen und evtl. sogar einen Schirm, falls es regnen könnte. Es empfiehlt sich auch, für alle Fälle, Decken und Pullover in einer Tasche mitzubringen. Innen gibt es ein Kiosk mit Getränken, verpacktes Eis und, falls der Wurstbräter schon ausgeschlafen hat, dann auch tatsächlich Bratwurst. Der Sound und die riesige Leinwand sind einwandfrei. Des Weiteren auch die 50er Jahre Toilettenanlage. Dabei gehört es zum Standard des Filmablaufs, dass immer mal wieder zwischendurch eine abgestellte leere Flasche auf dem Steinfußboden mit dem entsprechenden Geräusch umfällt und womöglich auch noch wegrollt. Ganz selten bellt Struppi, ein mitgebrachter schwarzer Hund, wenn dem das alles etwas zu viel wird. Geraucht wird auch ganz gern in der schönen open air, was mich persönlich keineswegs stört (war selbst jahrzehntelang fanatischer Raucher). – Auf der Zufahrtsstraße (Gisonenweg) gibt es jede Menge Parkplätze, man muss halt früh genug dort ankommen.