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Ich kann niemandem empfehlen an der HTW seinen Abschluss in Chemieingenieurwesen zu machen, sucht euch lieber eine 3 Klassige Dorf Uni oder Hochschule und macht da euren Bachelor. Viel Wert ist dieser im Ingenieurbereich eh nicht außer eben für den Zugang an einer Uni wie der TU Dresden um seinen Master zu machen, da am ende eh keine Firma dann mehr hinsieht wo ihr euren Bachelor gemacht habt (und Ja! Die schauen hin ob ihr einen Hochschul oder Uni “Master” habt). An der HTW ist es ohne BaföG mit diesem Studiengang fast unmöglich nach dem 3 Semester sein Studium zu finanzieren, da die Praktikums Fülle so enorm hoch ist in jedem Semester, dass man sein Studium kaum mit Studentenjobs bezahlen kann, weil einfach die Zeit fehlt, es sei denn ihr teilt euch die Praktikas auf und macht euren Abschluss im 10-11 Semester.
Ich zähle mich selber nicht zu den guten Studenten, dass waren in unserem Jahrgang nur etwa 20 von 70 die dann auch weiter machen können und die das Grundsemester halbwegs gut überstanden haben, wobei ich von den 2 vorherigen Jahrgängen gehört habe dass sie im ersten Semester komplett durch Mathe I durchgefallen sind. Was man also Zusammenfassend sagen kann ist das die Anforderungen sehr hoch sind aber auch (was mich auch dazu veranlasst hat dies zu schreiben) die Gleichgültigkeit der Professoren denen man ausgeliefert ist, denn zu oft war es bei den Professoren so: Naja .. dann hab ich halt vergessen auf die Anfrage einer Wiederholungsprüfung vor dem nächsten Semester zu Antworten, oder: Naja … dann schreib ich halt einen Tag vorher nochmal in einer Rundmail dass das Testat doch in einem anderen Raum und Gebäude ist, auch wenn die hälfte der Studenten noch ein Laborpraktikum bis fast 19 Uhr haben, oder auch: Ach egal dann stürme ich halt in eine Testat Vorbereitungsbesprechung von einem Studenten und übernehme die halbe Stunde die er per Termin bekommen hat für mein Thema obwohl ich Krankgeschrieben bin.
Ihr seht diese paar Beispiele machen euch das Studium eigentlich unnötig schwer. Was fatalerweise aber noch hinzukommt, ist dass viele Module miteinander verknüpft sind und die Testate und Praktikas Stolpersteine sind die ihr nehmen müsst um eine Prüfung machen zu dürfen, wobei diese Prüfungen wiederum als Vorleistungen notwendig sind um weitere Praktikas und Testate auszuführen nach dem 3 Semester kam ich also zu dem Punkt, dass ich einfach zu viele Praktikas noch mit ins 5 Semester schiebe obwohl ich bei meinen zu wiederholenden Prüfungen noch meine zwei versuche offen hatte.
Ich kann nur hoffen dass ihr diesen Kommentar in eurer Wahl berücksichtigt, viel relevantes Praxiswissen werdet ihr im Grundsemester eh nicht bekommen, im 4 Semester schmeißt man euch mit ein paar Stunden Vorbereitung in ein Firmenpraktikum wo ihr über Monate eine Praktikumsarbeit ausarbeiten müsst, die je nach Firma leicht oder schwer sein kann und im 5 Semester fangt ihr dann endlich an, (so laut Prüfungsausschussvorsitzenden) Wissen über Anlagenkonstruktion und Planung zu sammeln, was mich fragen lässt?! Als Chemikant mit 3 ½ jähriger Ausbildung und Arbeitserfahrung, ob es überhaupt möglich ist in einem Semester das Wissen eines Chemiekanten + dem was einen Ingenieur ausmacht in ein Semester zu pressen. Ich wundere mich jedenfalls nicht warum Betriebe den “Bachelor of Engineering” so wenig Wertschätzen.
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Qualität der Lehre im Allgemeinen gut, besonders hervorzuheben für angehende Firmengründer ist die Gründschmiede.
Gute Uni. Bietet in der Elektrotechnik noch den Diplom an. Zusätzlich kein NC ;)
Professoren sind meist sehr gut und bieten hinreichend Hilfe im Studium an. Ausnahmen gibt's immer Hust*Bauer*hust. Die Cafeteria ist gut, aber in den Pausen immer serh voll. Die Mensa kann getrost gemeiden werden. Lieber mal was mit bringen oder zum Zeltschlössechen gehen. Alles andere wäre verschwendetes BaföG.
Ich studiere E-Technik im 5. Semester. Ich habe keinen Vergleich zu anderen FHs oder Unis. Lernpensum ist denke ich angemessen. Man darf sich natürlich nicht ausruhen! Bei manchen Fächern frage ich mich schon, ob es wirklich so umfangreich rein muss(*hust* Info *endhust*). Professoren sind hilfsbereit und nett. Finde das Praxissemester sehr gut, um Kontakte zu Firmen zu schließen.
Kann jedem nur ein Studium empfehlen und falls man "nur" ein Fachabi hat oder keine Lust auf die TU oder andere und in Dresden wohnt ist durchaus auch die HTW Dresden zu empfehlen.
Eine kurze Situationsdarlegung vorab: Ich bin ein Student der Elektrotechnik/Elektronik im vierten Semester. Mein Schnitt von 2,3 soll belegen dass ich nicht etwa Frust über schlechte Noten zum Ausdruck bringen will sondern meine Kritik durchaus überdacht habe. Ich entschied mich für das Studium an einer FH statt einer Uni, weil ich die meiste Freude beim lernen habe wenn ein direkter Praxisbezug besteht und ich im Hinterkopf habe wozu ich das Wissen anwenden werde.
Leider bin ich enttäuscht wurden. Der Praxisbezug scheint kein vorgegebener Bestandteil des Studiums zu sein, es hängt allein vom Professor ab ob und wie welcher dabei ist. Bei den meisten Professoren beschränkt sich der Praxisbezug leider auf Randbemerkungen. Vielleicht ist ein hoher Praxisbezug (gerade im Grundstudium) schwer in dem Zeitplan der Module unterzubringen, aber meiner vor dem Studium vorhandenen Begeisterung hat das schon einen starken Dämpfer versetzt.
Man könnte nun meinen dass die zahlreichen Laborpraktika einen Praxisbezug herstellen würden, aber leider entpuppten sich diese auch mehr als Last statt als Freude. Die Vorbereitungsaufgaben, die es zu jedem Praktikum gibt, sind teilweise schwer mit dem erlernten Wissen zu bewältigen sodass man oft ewig googeln muss; vereinzelt gibt es auch Praktika zu deren Inhalt die Vorlesung noch fehlt. Die Versuche selbst beschränken sich dann (auch wenn die Professoren natürlich wollen dass man mitdenkt) auf ein stumpfes abarbeiten von fest vorgegebenen Aufgaben. Wer sich erhofft eigenes Wissen und Ideen einbringen (z.B. mal eine Schaltung selbst zu entwerfen oder ein Problem zu lösen) zu können wird enttäuscht. Einzige Ausnahme sind hier die Physikpraktika, bei denen man (wenn man einen netten Betreuer erwischt) auch mal ein bisschen rumspielen darf.
Weitere Hauptkritikpunkte sind die schlechte Abstimmung der Module aufeinander und der sehr vom Professoren abhängige Anspruch. Es scheint als hätte sich niemand um ein ineinander greifen der Module bemüht. Offenbar steht den Professoren frei welchen Stoff sie in ihre Module aufnehmen. Manche Professoren nehmen nur so viel Stoff in ihre Vorlesung auf wie sie den Studenten auch eingehend vermitteln können. Einige aber überladen ihre Lehrveranstaltung gnadenlos und setzen darauf dass das Verstehen dann in der Übung oder zu hause kommt.
Da das Verständnis dann aber häufig ausbleibt bekommt man nun im vierten Semester andauernd Wiederholungen zu hören (scheinbar ist den entsprechenden Professoren auch schon aufgefallen dass die Studenten im Grundstudium abgehängt wurden; Bsp.: Komplexe Größen werden in ET2 behandelt und dann wieder in Elektroenergieversorgung; Magnetfelder in ET3, Elektrische Maschinen und Theoretische Elektrotechnik). Das ist zwar nett und auch notwendig, aber es tut mir Leid um die verlorene Zeit und Frustration im Grundstudium. Teilweise wird aber auch gleicher Stoff in parallelen Lehrveranstaltungen vermittelt (Bsp: Boolsche Algebra gibt's in Digitale Systeme sowie in Industrieller Steuerungstechnik - Grundlagen hörte man auch schon in Informatik).
Die Professoren, die mit ihren Modulen Begeisterung bei mir wecken konnten, lassen sich an einer Hand abzählen - Meist aber ist die FH für mich ein Ort an dem Freude vor der Tür bleibt.
Ich denke ich habe nun mehr als genug gesagt. Obwohl ich jetzt ausschließlich negative Punkte beleuchtet habe gibt es natürlich auch ein paar Dinge die mir gefallen (z.B.: Technische Physik bei Prof. Rennekamp, Systemtheorie bei Prof. Seelig oder dass so gut wie alle Professoren für Fragen bereitstehen), aber die negativen Aspekte dominieren mein Bild dieses Studiums.